How wonderful!
Dä Song! Dä Text!! Das Video!!!
11 August 2011
05 August 2011
Lieber Lachen!
Ich erinnere mich, wie ich als Kind irgendwann einmal begann, mich vor einem beklemmenden Etwas zu fürchten, von dem alle Erwachsenen sprachen. Da war eine Bedrohung im Anzug, vor der es kein Entrinnen gab, wie mir schien. Denn überall redeten die Leute davon und man sagte mir, dass sie nun bald auch mich erreichen würde. Die Bedrohung hatte einen Namen. Sie hiess Ernst. Ernst des Lebens.
Mit der Zeit kapierte ich, was die Leute damit wohl meinten. Denn tatsächlich, da gab es plötzlich Dinge in meinem Leben, die total ernst und unspassig daher kamen, aber scheinbar einfach gemacht werden mussten. Ich sollte Versicherungen abschliessen, Steuerformulare ausfüllen, an meine Altersvorsorge denken, Geld sparen, auf Ämter gehen, Rechnungen, Formulare, Stempel und so Zeugs; Ausbildungen machen, Arbeit suchen, Weiterbilden, noch mehr Wissen anhäufen, jemand werden, immer dran bleiben, Zeitung lesen, zäggzäggzägg.
Nein danke. Und auch wenn die halbe Welt mich immer wieder mal zur Vernunft bringen will, bleibe ich dabei und nehme den Ernst immer weniger ernst. Ja bitte, wie sollte ich ihn sonst je loswerden! Ernst sein ist das Langweiligste, was ich kenne, und je langweiliger man wird, desto ernster wird man und....hilfeee! Die Welt tut so, als sei der Ernst der Sinn des Lebens. Aber MEIN Ernst kann das nicht sein.
Mit der Zeit kapierte ich, was die Leute damit wohl meinten. Denn tatsächlich, da gab es plötzlich Dinge in meinem Leben, die total ernst und unspassig daher kamen, aber scheinbar einfach gemacht werden mussten. Ich sollte Versicherungen abschliessen, Steuerformulare ausfüllen, an meine Altersvorsorge denken, Geld sparen, auf Ämter gehen, Rechnungen, Formulare, Stempel und so Zeugs; Ausbildungen machen, Arbeit suchen, Weiterbilden, noch mehr Wissen anhäufen, jemand werden, immer dran bleiben, Zeitung lesen, zäggzäggzägg.
Aber das war noch lange nicht alles. Offenbar wollte dieser ominöse Ernst noch mehr von mir: Denn als Erwachsene hatte man plötzlich zu allem eine ernste Miene aufzusetzen, sonst gehörte man irgendwie nicht dazu, ja, logisch, sonst wurde man nicht ernst genommen. Also machte ich auch da mit. Eine ernste Miene zur Arbeit: ou ja, schlimm! Eine zur Lage der Welt: ooou ja, noch schlimmer. Und eine zur Ehe: ou ja...äh...schwierig.
Langsam aber sicher kriegte immer mehr in meinem Leben diesen ernsten, staubigen Stempel, und es dauerte eigentlich viel zu lange, bis ich merkte, dass es höchste Eisenbahn war die Notbremse zu ziehen. Denn sonst würde das mit Ernst noch was Ernstes und am Ende vielleicht sogar andauern bis dass der Tod uns scheidet!
21 Juli 2011
Denkfehler - Fehler: Denken!
Wir warten vor dem Übungsraum auf die anderen Musiker. Er fragt, was ich so mache, ich antworte wahrheitsgemäss. Ich frage zurück. Er sagt er sei arbeitslos.
Pause.
Was er denn so suchen würde?
Lagermitarbeiter, irgendwas in diese Richtung, Betriebsmitarbeiter halt. Er klingt nicht so, als ob er das wirklich wirklich wollte.
Dann reden wir ein wenig darüber, dass es schwer ist, sogar sowas zu finden ohne Ausbildung.
Pause.
Ob er denn den Bandraum nur für die eine Probe pro Woche gemietet habe, frage ich.
Ah nein, er gebe hier noch Schlagzeugunterricht. Er habe zehn Schüler, es laufe sehr gut, seine Augen leuchten.
Und er denkt immer noch, er sei arbeitslos.
Pause.
Was er denn so suchen würde?
Lagermitarbeiter, irgendwas in diese Richtung, Betriebsmitarbeiter halt. Er klingt nicht so, als ob er das wirklich wirklich wollte.
Dann reden wir ein wenig darüber, dass es schwer ist, sogar sowas zu finden ohne Ausbildung.
Pause.
Ob er denn den Bandraum nur für die eine Probe pro Woche gemietet habe, frage ich.
Ah nein, er gebe hier noch Schlagzeugunterricht. Er habe zehn Schüler, es laufe sehr gut, seine Augen leuchten.
Und er denkt immer noch, er sei arbeitslos.
20 Juli 2011
Blog mit Produkteplatzierungen
Es gibt Momente im Leben,
*Bridge-Over-Troubled-Water-Einspieler:
When you're weary - feeling small - when tears are in your eyes...*
...da hilft einfach nur noch ZUCKER!
Danke CARAMBAR, du hast mir gleich zweifach geholfen, denn zur Süsse hin hattest du auch gleich einen wirklich lustigen Witz parat!
Danke CARAMBAR! (Ebenso für den Zustupf, den ihr mir für diese 1A-Werbung bitte gern zahlen dürft)
*Bridge-Over-Troubled-Water-Einspieler:
When you're weary - feeling small - when tears are in your eyes...*
...da hilft einfach nur noch ZUCKER!
Danke CARAMBAR, du hast mir gleich zweifach geholfen, denn zur Süsse hin hattest du auch gleich einen wirklich lustigen Witz parat!
"Qu'est-ce qui a des poils et qui répare le courant?
...
...
Réponse: Un électrichien!"
...
...
Réponse: Un électrichien!"
Danke CARAMBAR! (Ebenso für den Zustupf, den ihr mir für diese 1A-Werbung bitte gern zahlen dürft)
22 Juni 2011
Klimaerkältung
Der Song lief lediglich im Hintergrund (was für eine Schande!), aber eine Zeile hat sich trotzdem selbstbewusst bei mir ins Wachbewusstsein gekämpft und ist seither auch nicht mehr weggegangen von dort.
in the age of global warming people are getting colder
Schade nur, dass das absolut nichts nützt.
17 Juni 2011
Heiliger Bimbam!
The sacred beauty of humour! Enjoy :D
(Untertitel einstellen: Geh aufs "CC"-Zeichen und wähl die Sprache aus - aber tu's nicht, wenn nicht unbedingt nötig, denn nichts geht übers Original)
(Untertitel einstellen: Geh aufs "CC"-Zeichen und wähl die Sprache aus - aber tu's nicht, wenn nicht unbedingt nötig, denn nichts geht übers Original)
13 Juni 2011
Ehrlich währt am längsten
Wir leben in einer unehrlichen Zeit. Aus allen Richtungen versucht uns Werbung zu manipulieren. Was man in den Nachrichten hört, kann man glauben, wenn man will, aber oft genug stellt sich später heraus, dass es doch nicht ganz so war, wie es dargestellt wurde. Die Nahrungsmittelindustrie dreht uns zweifelhafte Produkte an, ganz zu schweigen von der Pharmaindustrie. In Unternehmen wird beschissen und gemurkst, während auf allen Fahnen gross „Transparenz“ angeschrieben steht. Fotos von Stars und Sternchen in Magazinen sind keine Abbildungen der Realität, sondern Kunstwerke made by Photoshop, gemacht am PC. Als Folge davon pushen und kaschieren wir an unserem eigenen Äusseren herum, bis wir uns mit dem verwechseln, was wir meinen darstellen zu müssen.
Auf die leere Frage wie es uns denn so gehe, haben wir ebenso leere Floskeln parat. Werden wir gefragt, ob etwas so für uns stimme, bejahen wir, obwohl wir Nein meinen oder es noch gar nicht wissen, nur um irgend ein Bild von uns, unser Image, aufrecht zu erhalten. Oft trauen wir uns nicht einmal in Beziehungen die Wahrheit zu sagen.
Ich kann das Argument mit den Notlügen ja nachvollziehen, dass es manchmal fast nicht anders gehe, und ich will nicht behaupten, ich würde es immer ohne sie schaffen. Aber ich bin trotzdem entschieden gegen Unaufrichtigkeit. Denn auch wenn wir vielleicht nur mal unehrlich sind, weil wir uns und andere schützen wollen, schaden wir uns damit am Ende nur selbst und in Konsequenz davon auch den anderen.
Was nützt es einer Freundschaft, nein, wozu soll diese Freundschaft überhaupt gut sein, wenn wir nicht die Eier haben, ehrlich zueinander zu sein?
Wird die Gesellschaft ehrlicher, menschlicher, sympathischer, wenn wir überall mit Notlügen jonglieren, uns verkleiden und kaschieren anstatt uns zu zeigen wie wir sind?
Es braucht Mut ehrlich zu sein, man muss zu Schwächen stehen können. Aber wie froh wären wohl alle anderen, ebenfalls Überforderten, wenn nur mal einer von uns den Mut hätte zu sagen „Nein, stopp, das wird mir zu viel“ anstatt „Ja klar kann ich das auch noch machen“? Wir sind selber die Schmiede dieser perversen Leistungsgesellschaft. Wenn wir zu Robotern mutieren wollen, sollten wir unbedingt so weitermachen. Wenn wir uns aber ehrlichere und menschlichere Zeiten wünschen, müssen wir bei uns beginnen. Sind wir zu uns selber menschlicher, wird es auch unsere Umgebung.
Auf die leere Frage wie es uns denn so gehe, haben wir ebenso leere Floskeln parat. Werden wir gefragt, ob etwas so für uns stimme, bejahen wir, obwohl wir Nein meinen oder es noch gar nicht wissen, nur um irgend ein Bild von uns, unser Image, aufrecht zu erhalten. Oft trauen wir uns nicht einmal in Beziehungen die Wahrheit zu sagen.
Ich kann das Argument mit den Notlügen ja nachvollziehen, dass es manchmal fast nicht anders gehe, und ich will nicht behaupten, ich würde es immer ohne sie schaffen. Aber ich bin trotzdem entschieden gegen Unaufrichtigkeit. Denn auch wenn wir vielleicht nur mal unehrlich sind, weil wir uns und andere schützen wollen, schaden wir uns damit am Ende nur selbst und in Konsequenz davon auch den anderen.
Was nützt es einer Freundschaft, nein, wozu soll diese Freundschaft überhaupt gut sein, wenn wir nicht die Eier haben, ehrlich zueinander zu sein?
Wird die Gesellschaft ehrlicher, menschlicher, sympathischer, wenn wir überall mit Notlügen jonglieren, uns verkleiden und kaschieren anstatt uns zu zeigen wie wir sind?
Es braucht Mut ehrlich zu sein, man muss zu Schwächen stehen können. Aber wie froh wären wohl alle anderen, ebenfalls Überforderten, wenn nur mal einer von uns den Mut hätte zu sagen „Nein, stopp, das wird mir zu viel“ anstatt „Ja klar kann ich das auch noch machen“? Wir sind selber die Schmiede dieser perversen Leistungsgesellschaft. Wenn wir zu Robotern mutieren wollen, sollten wir unbedingt so weitermachen. Wenn wir uns aber ehrlichere und menschlichere Zeiten wünschen, müssen wir bei uns beginnen. Sind wir zu uns selber menschlicher, wird es auch unsere Umgebung.
04 Juni 2011
Noch mehr Wahrheiten
Die auf die Erde einstrahlende Sonnenenergie entspricht etwa dem Zehntausendfachen des aktuellen menschlichen Energiebedarfs.
Ein Kohlekraftwerk stösst täglich soviel Kohlendioxid aus, dass man damit 57 Millionen Müllsäcke füllen könnte.
Allein in Deutschland lagern 120.000 Tonnen radioaktiver Müll.
Ein Energiekonzern verdient 1.5 Millionen Euro durch den Verkauf von Strom aus einem Atomkraftwerk.
Pro Tag.
(Quelle: http://www.4-revolution.de)
Worauf bitte warten wir noch?
Ein Kohlekraftwerk stösst täglich soviel Kohlendioxid aus, dass man damit 57 Millionen Müllsäcke füllen könnte.
Allein in Deutschland lagern 120.000 Tonnen radioaktiver Müll.
Ein Energiekonzern verdient 1.5 Millionen Euro durch den Verkauf von Strom aus einem Atomkraftwerk.
Pro Tag.
(Quelle: http://www.4-revolution.de)
Worauf bitte warten wir noch?
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