29 September 2013

1 : 0

Ok Herbst, du hast gewonnen.



Trag ich halt wieder Socken... :-/


28 September 2013

Grosszügigkeit, Lektion 1

Ich gebe:

Ich erhalte:


Und als Bonus obendrein auch noch das Lachen, das mir diese drei trolligen Kumpels entlocken:


27 August 2013

Entlarvt


Auf Englisch: Reality TV. 
 
Auf Deutsch: Realitätsfernsehen.

In Wahrheit: Realitätsfern sehen.


22 August 2013

Ziellos

Man sagte mir mal, ich könne nur glücklich werden, wenn ich ein Ziel habe. Ich habe es geglaubt.

Meine ganze Umwelt gab mir auch die besten Hinweise darauf, dass es ganz sicher so sein muss. Alle sind in allen erdenklichen Dingen ja stets auf dem Weg zu einem Ziel. Zum Beispiel spart man auf Ferien hin. Und für Ferien wiederum braucht man dann natürlich ein Reiseziel. Und sobald man da angekommen ist, braucht man wieder neue Ziele, weshalb man verschiedene Aktivitäten plant, die man dann dort tun kann anstatt daheim.
Zu Hause auf der Arbeit ist es noch augenfälliger. Dort warten Tages-, Wochen und sogar Jahresziele. Und auch sonst der Alltag, nein unser ganzes Leben ist voll von Zielen. Wir kaufen eine spezielle Crème mit dem Ziel jünger auszusehen, gehen Walken um fit zu bleiben, in den Ausgang um endlich unseren Traumpartner zu finden. Und wenn wir uns mal an einem freien Tag in die Sonne legen um braun zu werden, sind wir sogar beim Rumliegen noch etwas am tun. Ja nicht einmal beim Warten verlieren wir das Ziel aus den Augen, wir warten doch tatsächlich zielgerichtet! Oder stehen Sie am Bahnhof nicht auch immer schön dem Geleise und der Richtung zugewandt, wo der erwartete Zug auftauchen soll?

Ziele sind überall. Und doch sind so auffallend wenige Menschen wirklich glücklich. An der Aussage muss also grob was falsch sein.

Halten uns Ziele nicht in ständiger Aktivität, unter ständigem Druck, ob wir es uns bewusst sind, oder nicht? Und ich weiss ja nicht wie's Ihnen geht, aber unter solchen Bedingungen fällt es mir schwer glücklich zu sein.
Natürlich ist vieles automatisch mit einer bestimmten Konsequenz verbunden. So essen wir ja schliesslich auch, um unseren Körper zu erhalten. Aber, und zum Glück ist es bei diesen rudimentären Dingen noch nicht ganz so schlimm, man kann ja auch einfach essen, weil man Hunger hat. Man kann sich bewegen, weil man Lust dazu hat. Oder jemanden treffen, weil man sich gerade dazu hingezogen fühlt. Das Ziel vergessen und einfach schauen was passiert. Nicht um zu, sondern weil. Ein feiner sprachlicher Unterschied, der aber Welten ausmacht. Mit dem „um zu“ rennen wir stets nur einer Sache hinterher, mit „weil“ darf etwas Weile haben, wird unmittelbarer, entspannter und freier. Mit Zielen glauben wir das Leben in eine von uns erdachte Richtung zwängen zu können, aber stehen ihm genau damit selbst im Weg. Leben passiert von allein, da gibt es nichts zu tun.

Wer seine Ziele aufgibt, lässt das Leben machen und wird ziellos glücklich.

27 Juni 2013

Florilegium II

Die automatische Wortvervollständigung meines Handys schlägt mir eine „Affäre“ vor, wenn ich doch eigentlich „Bedarf“ tippen wollte. Einen gewissen Zusammenhang kann ich da dann aber doch auch nicht abstreiten.
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Je länger ich kein Fleisch mehr esse, desto unlogischer käme es mir vor, es zu tun. Und genau gleich geht's mir mit dem Heiraten! Was für ein absurder Gedanke.
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Gegen den Strom schwimmen ist gar nicht schwer. Alle gehen einem aus dem Weg. (ausprobiert am Bahnhof Basel, allein gegen gewaltige Pendlermassen)
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Wie schön die Menschen sind, wenn sie sich unbeobachtet fühlen. (ausprobiert immer wieder von der Terrasse meines Lieblingsrestaurants herab)
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Das Wort „Problem“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet etwas, das direkt vor unserer Nase liegt!
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Gelesen auf einem Schild direkt vor einem See: Ausser Betrieb.
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Stille Wasser sind im Fall oft auch mief.
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Was ist das Gegenteil von Blues? Yellows?
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Wie lautet das Verb zum Nomen „Diskrepanz“? Diskrepieren?
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Ein kleiner Junge im Zug. Er schaut zum Fenster raus und kommentiert, was er sieht. „Lueg Papi, en Iistee-Zug!“
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Wie viel Aufmerksamkeit wir unwichtigen Dingen wie Arbeit, Ausgang oder Smalltalk schenken und wie nebenbei wir die eigentlich lebenswichtigen Dinge tun: Atmen, Essen, Sein.



20 Juni 2013

With Arms Wide Open

Ich mag Zufälle. Ab und zu fällt mir einer auf, der ziemlich schicksalhaft daher kommt. Daher kommt es, dass ich auch das Schicksal mag. Mag sein, dass das alles nur Konzepte sind, dass beides verkehrt ist. Aber so lange ich das Gefühl habe, es verkehren alle Züge meines Lebens planmässig, ohne dass ich den Fahrplan kenne, bin ich zufrieden. Zum Frieden fährt mich jeder ein Stück näher hin. Planen tu ich nichts, fahre ins Blaue hinaus, ziehe es vor, einfach ins Grün raus zu schauen und zu sehen, was vorm Fenster vorbeizieht. Vorbei die Zeiten, in denen ich dachte, ich müsste den Zug selber lenken. Wie sollte ich, ich bin bloss Passagier. Alles passiert, es passiert mich. Etwas kommt, ist da, und geht wieder. Das geht gut, solange ich ihm nicht nachschaue oder vorausschauen will, was als nächstes kommt. Das Nächstbeste ist immer das Beste, das Wort sagt es ja schon. Ich muss schon sagen, ich mag Zufälle. Ab und zu fällt mir auf, dass einem eigentlich alles zufällt, wenn man nur mit offenen Armen durch's Leben geht. Dass Leben nicht so gut geht, wenn man es selber machen will. Entweder man klammert sich an die Zügel oder man breitet die Arme aus. Beides zusammen geht nicht.

07 Juni 2013

Tränen lachen? Hier!

Oh du heilige Fortuna! Wie cool ist das denn, endlich versteht man da mal was!! ;)

05 Juni 2013

Von Männern und anderen Wundern der Natur

Den Herrn ey-machst-du-Witzemann haben wir ja hier bereits kennengelernt. Den Traummann gibt es nicht (zum Glück!) und für einen Schneemann hat es in diesem Mai wider Erwarten dann doch nicht gereicht (auch zum Glück). Aber! Jetzt hab ich doch tatsächlich meinen momentan absoluten Lieblingsmann gefunden: Den Herrn Gundermann! Ein regelrechter Wundermann. Das glaubt ihr nicht, der lebte, ähnlich dem Herrn Riebmann in der Wand, monatelang unerkannt neben und mit mir im Garten!

01 Juni 2013

Florilegium

Die Motivation sich mitzuteilen gründet praktisch immer darin gemocht zu werden.

Weinkenner sind Schnurris. Entweder man mag einen Wein, oder nicht. Dazu gibt es nichts zu sagen.

Apropos. Warum ist die Flasche von Rotwein grün? (Denn die von Weisswein ist weiss!)

Die Welt ist eine andere als lebensgrosser Teddybär.

Kleine Kinder haben recht! Wenn ich die Augen schliesse, dann sieht man auch mich nicht. Gewissermassen.

Schon mal überlegt? Am Morgen im Wald singen so viele verschiedene Vögel wild durcheinander - aber nie klingt es falsch.